Stammesversammlung & Stammestag 2009

55 Jahre Pfadfinder in Herdringen war für uns der Anlass am diesjährigen Stammestag etwas besonderes zu veranstalten. Unter dem Thema “55 Jahre und immer noch fit” fand in unserem Diözesanzentrum Rüthen ein mehrtägiger Stammestag mit dem Angebot an die Eltern, mal in die Pfadfinderei hereinzuschnuppern, statt.

Auftakt des Stammestages bildete am Freitag die Elternversammlung. Nach einer Stärkung began die diesjährige Stammesversammlung. In Dieser endete die Amtszeit unseres Vorsitzenden Jürgen Keil und unserer Vorsitzenden Rita Grimm. Nach sechs Jahren im Amt kandidierten Beide nicht noch einmal. Nach einer knappen Wahl übernahm Daniela Grimm das Amt der Vorsitzenden und Tobias Fiebig das Amt des Vorsitzenden. Wir bedanken uns bei Rita und Jürgen für die Arbeit, die sie in den vergangenen Jahren geleistet haben. Die nahezu vollständige Leiterrunde bedankte sich mit einem Geschenk bei den Beiden. Gleichzeitig wünschen wir Daniela und Tobias viel Spaß und Erfolg mit und bei ihren neuen Aufgaben. Des Weiteren wurd Annegret Niemand, Mitarbeiterin der Leiterrunde, für ihre Arbeit im Stamm mit dem silbernen Georgspin ausgezeichnet.

Der folgende Tag, Samstag, stand unter dem Zeichen der Kooperation. Verschiedene Stationen mit Kooperationsspielen, die von den Leitern betreut wurden, waren von den gemischten Gruppen aus Wölflingen, Juffis, Pfadis, Rovern und Eltern im Laufe des Tages zu absolvieren. Allen Teilnehmern hat es sichtlich viel Spaß gemacht. Im Anschluß folgte der Stufenwechsel in einem würdigen Rahmen. Mit Grillgut und Gesang klang der Tag am Lagerfeuer aus.

Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück neigte sich der Stammestag schon fast dem Ende zu. Zum Abschluss feierte unsere Kurat mit uns noch eine heilige Messe, die unter dem Motto “Aufbruch” stand. In einer kurzen Reflexion und mit dem irischen Reisensegen endete der diesjährige Stammestag bei schönsten spätsommerlichem Wetter.

Familiengottesdienst am Spielplatz

Am vergangenen Sonntag, 16.08.2009, fand bei schönstem Wetter und unter reger Teilnahme der Gemeinde der von uns vorbereitete Gottesdienst zum Ende der Sommerferien auf dem Spielplatz am Dorfbach statt.

Unter dem Motto “Oh wie schön ist Panama” leitete unser Kurat Pastor Franz-Josef Aßmann durch die Messe. Neben neuen schönen Liedern war das Steigenlassen der Ballons mit Postkarten, auf denen unsere Wünsche standen, eine gelungene Ausgestaltung des Gottesdienstes.

Im Anschluß an den Gottesdienst wurde das schöne Wetter noch bei Waffeln, Bratwürsten und dem ein oder anderen kalten Getränk gemütlich genossen.

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Sommerlager der Pfadistufe 2009

Das diesjährige Sommerlager der Pfadistufe fand im Bundeszentrum der DPSG in Westernohe (Westerwald) statt. Am Sonntag 19.07.2009 machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg in den Westerwald. Vielen Dank an dieser Stelle an die Eltern, die uns dorthin gebracht und uns auch wieder abgeholt haben. Bei noch schönem Wetter kamen wir dort an, der Aufbau der Zelte gestaltetet sich als Wettlauf gegen die Zeit, da die Wolken über uns immer dunkler wurden.

Die Höhepunkte des Sommerlagers waren neben dem konstant schlechten Wetter, der Ausflug während einer der wenigen Schönwetterphasen an die Krombachtalsperre, der Zwei-Tages-Hike der Pfadfinder, der skurrile Bannerklauversuch beziehungsweise Bannermastklau einer Pfadistufe aus dem Bezirk sowie die den Verhältnissen angepasste Abschlussrunde des Sommerlagers.

Glücklicherweise hatte das Wetter dann doch noch Einsicht mit uns und wir konnten am Sonntag noch einen Großteil des Zeltmaterials bevor wir abgeholt wurden trocken einpacken. Alles in allem ein tolles Zeltlager.

Juffis übernachten im Ziegenhotel

Am 12. Juni machten sich die Herdringer Juffis auf den Weg zum Wildwald Vosswinkel, um im dortigen “Ziegenhotel” zu übernachten. Bei der Ankunft wurden sie bereits von Nicole Spiekermann und ihrem Kamera-Team des WDR begrüßt. Zuerst wurde die Schlafempore mit Schlafsack und Isomatte bettfertig gemacht. Dann ging es zu Alma, Hanni, Nanni und Hazel. Anna erklärte in ihrer Funktion als Waldlehrerin vor laufenden Kameras alles zu den Ziegen und auch Fabiola und Moritz kamen zu Wort.

Dann ging’s in den Pflanzkamp, um frische Weidenzweige für die vier Ziegen zu schneiden. Danach erkundeten die Juffis die Nachtjägergehege mit dem Waschbärnachwuchs und aßen Klee. Am Lagerfeuer packten alle ihre Brote aus und ließen sich diese und Stockbrot schmecken. Nachts war es recht kalt, doch alle schliefen relativ lange. Zum Frühstück ging es dann in das Waldgasthaus, wo eine richtige Tafel eingedeckt war. Am Buffet konnten sich alle mit Orangensaft, Rührei, Kaffee, Brötchen und Aufschnitt versorgen. Nach der Waldlehrerinformation mit Hardy Schreiner beim Uhu ging es wieder zurück nach Herdringen.

Hier könnt ihr euch den Beitrag über unsere Übernachtung ansehen: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/06/27/lokalzeit-suedwestfalen-ziegenhotel.xml

27-Stunden-Aktion

Pfadis und Rover waren auf dem Spielplatz schon seit 24 Stunden am Werk, als für die Juffis die 27-Stunden-Aktion im Pfarrheim begann. Insgesamt 18 Juffis wurden auf drei Gruppen aufgeteilt: Cathrin fuhr mit einer Gruppe einkaufen und bereitete das Abendessen vor, Petra und Tim begannen mit dem Abkleben des Gruppenraumes, der angestrichen werden sollte, und Anna und Matthias (der uns zu Hilfe eilte) begannen im Werkraum mit dem Bau von Schwedenstühlen. Nach zwei Stunden Arbeit aßen wir gemeinsam zu Abend. Der große Saal wurde kurzerhand zweigeteilt: Ein kleiner Raum für die Leiter und ein großer für die Juffis. Beim Wurm-Catchen gab es schon die ersten Tränen. Die versiegten jedoch schnell, als Tim eine Auswahl seiner Australien-Fotos zeigte. Da wurde man schon ein wenig neidisch und von Fernweh gepackt.

In der Dämmerung ging es zu der hart arbeitenden Bevölkerung auf dem Spielplatz. Im Taschenlampenschein wurde hier noch gepflastert und gegraben. Auf der Nachtwanderung sorgte der Vollmond am wolkenlosen Himmel für ausreichend Licht. Eine kleine Sternenkunde und ein Geräuscheparcours durften natürlich nicht fehlen! Zurück im Pfarrheim gab es eine äußerst spannende und komisch endende Runde „Die Werwölfe von Düsterwald“. Bis dann mal alle schliefen, war es weit nach Mitternacht.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück weiter – diesmal in neuen Gruppen. Auch nach dem Mittagessen wechselten die Gruppen nochmals. Da sich auf dem Spielplatz der Promi-Bus angekündigt hatte, zogen alle Juffis auch dorthin – mit 60 frisch gebackenen Waffeln im Gepäck. Damit schmuggelten sie sich dann in den Vordergrund und somit auf das Pressefoto mit der fertig eingegrabenen neuen Rutsche. Eine ausgedehnte Mittagspause tat allen gut. Während überall letzte Hand angelegt wurde, gab es auch für die Juffis Waffeln ohne Ende. Zu guter Letzt wurde – mal mit mehr, mal mit weniger Elan – der Fußboden von Farbkleksen befreit, das Geschirr gespült und die letzte Schraube in den letzten von insgesamt 20 Schwedenstühlen versenkt. Mit einer Runde Werwolf – inklusive solch komödiantischen Einlagen eines Juffis, dass der Spielleiter nicht mehr wusste, wer denn nun eigentlich getötet worden war – gingen 27 Stunden zu Ende. In der darauf folgenden Truppstunde wurde der neu gestaltete Raum eingeweiht und die Schwedenstühle bespannt.