Aufnahme der neuen Juffis

Gleich in der ersten Truppstunde nach dem Stufenwechsel wurden am 2. Oktober zehn neue Juffis aufgenommen. Anna, Anne, Carina, Christien, Johanna, Benedikt, Jan-Luca, Julian, Moritz und Tim mussten zunächst das Chaos-Spiel erfolgreich bewältigen. Zum Abschluss bekam jeder ich einen Paten an die Seite gestellt, der ihnen die Eingewöhnung in den Trupp erleichtern soll. Mit Schoko-Schaum-Küssen wurde die erste Truppstunde beendet. Insgesamt sind wir nun 27 Jungpfadfinder (16 Jungs und 11 Mädels) sowie derzeit vier aktive Leiter (50:50).

Stammesversammlung & Stammestag 2009

55 Jahre Pfadfinder in Herdringen war für uns der Anlass am diesjährigen Stammestag etwas besonderes zu veranstalten. Unter dem Thema “55 Jahre und immer noch fit” fand in unserem Diözesanzentrum Rüthen ein mehrtägiger Stammestag mit dem Angebot an die Eltern, mal in die Pfadfinderei hereinzuschnuppern, statt.

Auftakt des Stammestages bildete am Freitag die Elternversammlung. Nach einer Stärkung began die diesjährige Stammesversammlung. In Dieser endete die Amtszeit unseres Vorsitzenden Jürgen Keil und unserer Vorsitzenden Rita Grimm. Nach sechs Jahren im Amt kandidierten Beide nicht noch einmal. Nach einer knappen Wahl übernahm Daniela Grimm das Amt der Vorsitzenden und Tobias Fiebig das Amt des Vorsitzenden. Wir bedanken uns bei Rita und Jürgen für die Arbeit, die sie in den vergangenen Jahren geleistet haben. Die nahezu vollständige Leiterrunde bedankte sich mit einem Geschenk bei den Beiden. Gleichzeitig wünschen wir Daniela und Tobias viel Spaß und Erfolg mit und bei ihren neuen Aufgaben. Des Weiteren wurd Annegret Niemand, Mitarbeiterin der Leiterrunde, für ihre Arbeit im Stamm mit dem silbernen Georgspin ausgezeichnet.

Der folgende Tag, Samstag, stand unter dem Zeichen der Kooperation. Verschiedene Stationen mit Kooperationsspielen, die von den Leitern betreut wurden, waren von den gemischten Gruppen aus Wölflingen, Juffis, Pfadis, Rovern und Eltern im Laufe des Tages zu absolvieren. Allen Teilnehmern hat es sichtlich viel Spaß gemacht. Im Anschluß folgte der Stufenwechsel in einem würdigen Rahmen. Mit Grillgut und Gesang klang der Tag am Lagerfeuer aus.

Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück neigte sich der Stammestag schon fast dem Ende zu. Zum Abschluss feierte unsere Kurat mit uns noch eine heilige Messe, die unter dem Motto “Aufbruch” stand. In einer kurzen Reflexion und mit dem irischen Reisensegen endete der diesjährige Stammestag bei schönsten spätsommerlichem Wetter.

Juffis übernachten im Ziegenhotel

Am 12. Juni machten sich die Herdringer Juffis auf den Weg zum Wildwald Vosswinkel, um im dortigen “Ziegenhotel” zu übernachten. Bei der Ankunft wurden sie bereits von Nicole Spiekermann und ihrem Kamera-Team des WDR begrüßt. Zuerst wurde die Schlafempore mit Schlafsack und Isomatte bettfertig gemacht. Dann ging es zu Alma, Hanni, Nanni und Hazel. Anna erklärte in ihrer Funktion als Waldlehrerin vor laufenden Kameras alles zu den Ziegen und auch Fabiola und Moritz kamen zu Wort.

Dann ging’s in den Pflanzkamp, um frische Weidenzweige für die vier Ziegen zu schneiden. Danach erkundeten die Juffis die Nachtjägergehege mit dem Waschbärnachwuchs und aßen Klee. Am Lagerfeuer packten alle ihre Brote aus und ließen sich diese und Stockbrot schmecken. Nachts war es recht kalt, doch alle schliefen relativ lange. Zum Frühstück ging es dann in das Waldgasthaus, wo eine richtige Tafel eingedeckt war. Am Buffet konnten sich alle mit Orangensaft, Rührei, Kaffee, Brötchen und Aufschnitt versorgen. Nach der Waldlehrerinformation mit Hardy Schreiner beim Uhu ging es wieder zurück nach Herdringen.

Hier könnt ihr euch den Beitrag über unsere Übernachtung ansehen: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/06/27/lokalzeit-suedwestfalen-ziegenhotel.xml

27-Stunden-Aktion

Pfadis und Rover waren auf dem Spielplatz schon seit 24 Stunden am Werk, als für die Juffis die 27-Stunden-Aktion im Pfarrheim begann. Insgesamt 18 Juffis wurden auf drei Gruppen aufgeteilt: Cathrin fuhr mit einer Gruppe einkaufen und bereitete das Abendessen vor, Petra und Tim begannen mit dem Abkleben des Gruppenraumes, der angestrichen werden sollte, und Anna und Matthias (der uns zu Hilfe eilte) begannen im Werkraum mit dem Bau von Schwedenstühlen. Nach zwei Stunden Arbeit aßen wir gemeinsam zu Abend. Der große Saal wurde kurzerhand zweigeteilt: Ein kleiner Raum für die Leiter und ein großer für die Juffis. Beim Wurm-Catchen gab es schon die ersten Tränen. Die versiegten jedoch schnell, als Tim eine Auswahl seiner Australien-Fotos zeigte. Da wurde man schon ein wenig neidisch und von Fernweh gepackt.

In der Dämmerung ging es zu der hart arbeitenden Bevölkerung auf dem Spielplatz. Im Taschenlampenschein wurde hier noch gepflastert und gegraben. Auf der Nachtwanderung sorgte der Vollmond am wolkenlosen Himmel für ausreichend Licht. Eine kleine Sternenkunde und ein Geräuscheparcours durften natürlich nicht fehlen! Zurück im Pfarrheim gab es eine äußerst spannende und komisch endende Runde „Die Werwölfe von Düsterwald“. Bis dann mal alle schliefen, war es weit nach Mitternacht.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück weiter – diesmal in neuen Gruppen. Auch nach dem Mittagessen wechselten die Gruppen nochmals. Da sich auf dem Spielplatz der Promi-Bus angekündigt hatte, zogen alle Juffis auch dorthin – mit 60 frisch gebackenen Waffeln im Gepäck. Damit schmuggelten sie sich dann in den Vordergrund und somit auf das Pressefoto mit der fertig eingegrabenen neuen Rutsche. Eine ausgedehnte Mittagspause tat allen gut. Während überall letzte Hand angelegt wurde, gab es auch für die Juffis Waffeln ohne Ende. Zu guter Letzt wurde – mal mit mehr, mal mit weniger Elan – der Fußboden von Farbkleksen befreit, das Geschirr gespült und die letzte Schraube in den letzten von insgesamt 20 Schwedenstühlen versenkt. Mit einer Runde Werwolf – inklusive solch komödiantischen Einlagen eines Juffis, dass der Spielleiter nicht mehr wusste, wer denn nun eigentlich getötet worden war – gingen 27 Stunden zu Ende. In der darauf folgenden Truppstunde wurde der neu gestaltete Raum eingeweiht und die Schwedenstühle bespannt.

Versprechen der Jungpfadfinderstufe 2009

Am 14. Februar trafen sich die Jungpfadfinder und ihre Leiter um 10 Uhr am Kirchplatz. Nach kurzer Begrüßung wurde die Hälfte der Kinder nach Hüsten gebracht und die andere Hälfte nach Hachen. Von dort wanderten sie los mit Karte, Kompass und Wegbeschreibung zu dem ihnen bis dahin noch unbekannten Zielort.

Es war ein kalter, aber schönerTag, überall lag noch Schnee und auf dem Weg gab es bestimmt die ein oder andere Schneeballschlacht. In Wennigloh bzw. in Bruchhausen wurden die Gruppen von den Leitern mit heißem Punsch und Müsliriegeln empfangen.

Mit dem zweiten Streckenabschnitt vertraut gemacht, ging es danach weiter in Richtung Arnsberg. Unterwegs mussten rote Bänder eingesammelt werden (von den Leitern vorher angebracht) und ein paar Aufgaben gab es zu beantworten.

Die dritte Station war der Neumarkt in Arnsberg. Von dort ging es im Endspurt zur Bockstation, dem Pfadfinderhaus der Arnberger Pfadfinder.

Dort angekommen wurden die Schlafräume bezogen, die Mädchen vor ein paar Spinnen gerettet und Abendessen gekocht. Nach dieser Stärkung konnte das eigentliche Versprechen stattfinden.

Die „alten Hasen“ unter den Juffis hatten dazu mehrere Stationen vorbereitet und so wurden im Licht der Fackeln Lieder gegurgelt, Lilien gemalt und Gruppenspiele bewältigt. An der letzten Station musste ein Schatz im Schnee gefunden werden. Nach dieser kleinen Wanderung im Dunkeln lasen die „neuen“ Juffis ihren vorbereiteten Versprechenstext in einem Kreis aus Fackeln und Windlichtern vor. Sie erhielten ihre blauen Halstücher, Abzeichen und Pfadfinderausweise aus dem gefundenen Schatz und wurden herzlich von allen in dem Trupp willkommen geheißen.

Dann durften sich alle drinnen aufwärmen und die Party mit Süßigkeiten, Singen und Spielen wurde gestartet. Bis alle Juffis im Bett waren, Wurmcatchen gespielt hatten, sich alles erzählt hatten und zum letzten Mal zur Toilette waren hat es ein bisschen gedauert, aber schließlich sind alle eingeschlafen.

Nach dem Frühstück gestalteten und schrieben alle fleißig eine Grußkarte zum Thinking Day 2009 an einen anderen Pfadfinder aus Deutschland. Als alles wieder sauber und aufgeräumt war, kamen auch schon die Eltern und holten die Juffis ab. So ging ein nettes, gemütliches Wochenende des Jungpfadfindertrupps zu Ende.