Roverway 2018

Das war Roverway 2018.

International, riesig und einfach Hammer!
Mit Teilnehmern, Helfern und Organisatoren hielten sich rund 4.500 Pfadfinder aus 56 unterschiedlichen Ländern in den Niederlanden auf.
Grund genug für den Bürgermeister von Zeewolde, dem Hauptveranstaltungsort, selbst mitzumachen.
Was man beim Roverway alles erleben konnte:

Die erste Nacht verbrachten wir am Strand in Den Haag.
Dort fand an einer großen Bühne die Opening Ceremony statt, und vorher konnte man das heiße Wetter im Wasser genießen.
Die Roverband sang das Roverwaylied, Redner hielten bewegende Reden, zum Schluss machte das DJ Duo Stimmung.
Am nächsten Morgen ging es dann richtig los.

Auf über 90 Path waren die 3500 teilnehmenden Rover zu Beginn des Lagers unterwegs.
Unser Path nannte sich „action on body confidence“ also selbstbewusst mit seinem eigenem Körper zu sein und erwies sich als cooler als es klang.
Mit einem rumänischem, einem slowenischem, einem portugiesischem und zwei spanischen Patrols und unseren niederländischen, sowie einer irländischen und einer georgischen Pathleiterin verbrachten wir fünf tolle Tage in Apeldoorn.
Dort campten wir auf dem Pfadigrundstück der Pfadfinder vor Ort.
Unser Path organisierte sich so, dass jeden Tag eine andere Nationalität einmal das Abendessen und einmal das Abendprogramm vorbereitete.
So lernte man jeden Tag etwas über die Standards einer anderen Kultur.
In unserem Abendprogramm spielten wir in großer Runde Werwolf und zum Essen gab es von uns leckere Currywurst mit Bratkartoffeln.
In unserem Path gingen wir unter anderem in einen Hochseilgarten, Klettern, Kanufahren und machten eine Fahrradtour mit Tandems.
Außerdem hatten wir einen richtig coolen Tag in der Stadt, wo wir verrückte Aufgaben erledigen mussten um eine Rallye zu gewinnen.

Der Path war schon cool aber richtig groß wurde es dann erst am Maincamp in Zeewolde. Da kamen alle zusammen.
Es gab riesige Lagerbauten, leckere Essensmöglichkeiten in den verschiedenen Foodhäusern. Die große Bühne war auch wieder da und so gab es dort jeden Abend ein Programm mit Musik.
Es gab soviele Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben, man konnte gar nicht alles schaffen.
Karaoke, Bingo, Escaperooms, Klettern,…
Am spannendsten war auf jeden Fall Segeln im kleinen Segelboot mit einem niederländischen Seascout. Da  musste jeder mithelfen und es kam fast zum kentern.
Es gab so viel, das können wir jetzt gar nicht alles aufzählen.
Wir haben tolle Freunde von überall in Europa und auf der Welt gefunden, erlebten ein wahnsinniges Gemeinschaftsgefühl auf internationaler Basis und wurden überrascht, wie gut man mit unserem Schulenglisch doch schon weiter kommt.
Die Devise lautet: die anderen können es auch nicht besser, -wenn man nicht gerade einen Briten trifft.

Das Roverway war klasse und wir können es nur jedem Rover weiterempfehlen, der einen Sommer mal richtig was erleben will.

Schöne Grüße vom Patrol der Möchtegern Dutchs
Galerie folgt

 

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