Roverway 2018, das Vorlager

Das dreijährliche internationale Roverlager Rover Way findet dieses Jahr in den Niederlanden statt.
Und ich bin zusammen mit Rovern aus dem Stamm Hüsten dabei.
Zur Vorbereitung traf sich das German Contingent* im Spessart auf Burg Rieneck, dem Bundesplatz des VCP.

Wir kamen gegen 20 Uhr an der Burg an und wurden dort direkt nett von Sören von der Kontingentsleitung* empfangen.
Einen Schlafplatz bekamen wir von den Rovern aus Limburg zur Verfügung gestellt. Sie hatten noch eine Kohte und Platz in ihrer Jurte für uns.
Beim Abendessen zu später Stunde klärte uns die Kontingentsleitung über den Ablauf des Treffens, den Ort an dem wir uns befanden und was am nächsten Tag als erstes auf dem Plan stand auf.
Nach dem Essen wurde an der Löwengrube, einer Feuerstelle, aufgebaut wie eine Arena vor einem riesigen Steinfels, zu dem ersten gemütlichen Lagerfeuerabend eingeladen.
Dort konnte man sich schon mal einen Überblick über die 120 Leute verschaffen.

Das deutsche Kontingent reist mit insgesamt 140 Leuten in die Niederlande.
Darunter Teilnehmer, ISTler*, die Kontingentsleitung und andere Helfer.

Insgesamt sind Rover aus 40 verschiedenen Ländern angemeldet, darunter auch außereuropäische wie zum Beispiel Saudi-Arabien und Australien.

Am ersten Tag wurden wir über das Motto und seine Bedeutung informiert.
´Opposites attract´ – Gegensätze ziehen sich an

Und ganz wichtig, der Ablauf des Roverways. Wer noch nie bei einem dabei war, denkt vielleicht man sitzt 2 Wochenlang am Platz und spielt Kulturelle Spiele.
Aber weit gefehlt.
Das Roverway beginnt mit einem freiwilligen Vorlager aller deutschen Teilnehmer in Den Haag. Das Programm dieses Wochenendes wurde bei dem Treffen von den Rovern selbst überlegt und festgelegt.
Danach gibt es eine große Eröffnungsfeier in Den Haag.
Von dort aus kommen die kleinen Patrols* mit ihren Pathmitgliedern zusammen.
Auf einem Path* sind 50 internationale Rover gemeinsam unterwegs.
Das bedeutet, in der ersten Woche reisen alle Teilnehmer in einzelnen Gruppen an verschiedenste Orte in den Niederlanden und erleben unterschiedlichste Dinge. Je nach Thema des Paths.
Seine 5 Wunschpaths gab jedes Patrol vorher an und dann wurde von den Niederländern sortiert, gemischt und geplant, so dass am Ende jedes Patrol eine schöne aufregende Woche erlebt.
Es werden natürlich nur die schönsten und spannendsten Orte aufgesucht, die die Niederlande zu bieten hat.
Danach treffen sich alle in Zeewolde zum gemeinsamen Lager. An dem man dann sein Kontingent wieder trifft aber auch die anderen Teilnehmer aus aller Welt kennen lernen kann.
Es gibt verschiedenste Foodhäuser* aus unterschiedlichen Ländern und außerdem eine Rover-Academy, ein ganztägiges Life Action Game und die Möglichkeit zu segeln, wenn du das noch nicht während des Path gemacht hast.
Im German Foodhouse haben wir dieses Jahr sogar auch schon ein bekanntes Gesicht vertreten. Frederik aus dem Stamm Hüsten ist dort als Organisator und Helfer dabei. Also so viel schonmal zu dem was die Planung betrifft: es wird riesig, es wird lecker, es wird großartig werden. ;P

Bleiben wir aber mal bei dem Vorbereitungstreffen. Was die Neugier und die Spannung betrifft, die wurde erweckt.
Wir gingen natürlich auch thematisch auf ´Opposites attract´ ein in dem wir uns den vier Punkten stellten und überlegten wie sie zu uns passen.

I am involved in the world around me – ich bin beteiligt in der Welt um mich herum

I recognize myself – Ich erkenne mich selbst

I can make a difference – Ich kann einen Unteschied machen

I am open to others – Ich bin offen für andere

Wo sich alle besonders drauf freuen: unsere gemeinsame Kluft.
Das deutsche Kontingent wird dieses Jahr mit allen Verbänden (DPSG, VCP, BdP, PSG) eine einheitliche Kluft tragen. Das heißt mit der Anmeldung fürs Roverway wurde eine Ringe Kluft und ein Ring Halstuch für jeden bestellt.

Wie die Kluft aussieht und wo die Unterschiede zur DPSG Kluft liegen? Ein Artikel mit Bild wird folgen. ;D

Unsere Patrols wurden benannt.
Wir gehen gemeinsam mit unserer Patrol Leiterin (PSGlerin) und zwei Rovern vom VCP auf Reise.

Am bunten Abend stellte jedes Patrol eine Kleinigkeit zum Thema internationale Unterschiede vor. Unser Thema war internationale Beziehungen. Wir machten daraus dann eine Dating Show, die entfernt eventuell Parallelen zu einer Show namens Herzblatt aufweisen könnte. Naja, ob unser Ole jetzt die Engländerin Kathrin oder die Italienerin Bianca oder doch Fatima aus Saudi Arabien in sein Herz aufnahm blieb leider offen.
Es war ein super lustiger Abend.

Leider war das Treffen nach drei Tagen auch schon wieder vorbei.
Ein danke an die großartige Kontingentsleitung, das super lecker kochende Küchenteam und alle Helfer, die dieses schöne Treffen vorbereitet haben.

Wir freuen uns riesig auf den gemeinsamen Sommer!

*
German Contingent: Jedes Land bildet mit seinen Teilnehmern ein Kontingent. Jedes Kontingent hat auch einen eigenen Aufnäher zum Tauschen mit anderen Teilnehmern.

Kontingentsleitung: Unsere Kontingentsleitung besteht aus drei freiwilligen

ISTler: Jeder der älter als 22 ist, kann nicht mehr als Teilnehmer teilnehmen aber sich als Helfer im International Service Team anmelden. Oder man ist als Leiter eines Patrols, Helfer eines Paths oder in einem Foodhouse dabei.

Patrol: Ein Kontingent teilt sich auf in Patrols. Ein Patrol hat 5-8 Teilnehmer die gemeinsam die Paths beschreiten.

Path: Das Patrol wird in den ersten fünf Tagen auf einen Path zugeteilt, in denen dann ca. 50 internationale Teilnehmer dabei sind. In den Paths werden unterschiedliche Aktivitäten gemacht: Segeln, wandern, Sightseeing, und Dinge die nicht ganz so alltäglich sind.

Foodhouse: Deutschland, die Schweiz, Polen und Island stellen Foodhäuser, in denen man dann ländertypisch Essen und Trinken kann. Das deutsche Foodhouse ist wohl auch offiziell das wo am besten drin gefeiert wird.

Georgstag 2018

Der 23.04. ist der Tag des Schutzpatrons der Pfadfinder.

Am 22.04. erwarten euch deswegen viel Spaß und Abenteuer rund um unsere Kirche.

Schaut am Besten mal vorbei!

Der Heilige Georg mit seinem Pferd, beim Waffel Essen vor unserer Kirche.

Einladung Georgstag 2017

Liebe Wölflinge, Juffis, Pfadis und liebe Rover,

hiermit möchten wir euch einladen den Georgstag gemeinsam mit uns zu verbringen. Hierzu treffen wir uns am Freitag, 28.04.2017, um 17.30 Uhr  am Pfarrheim.

Bitte kommt in Kluft und mit festem Schuhwerk, sowie wetterfester
Kleidung. Ansonsten: lasst euch überraschen!

Ab 20:00 Uhr könnt ihr wieder am Pfarrheim von euren Eltern abgeholt werden.

Wir freuen uns auf euch!
Eure Leiterrunde

Einladung Georgstag 2017

Kluft- und Pulloverbörse

Bestimmt hat der ein oder andere von euch eine zu klein gewordene Kluft im Schrank hängen und weiß nicht, wohin damit? Jetzt könnt ihr Platz im Schrank machen…

Stefan Junghölter (Wölflingsleiter) wird von nun an Stammespullover und Kluften verwalten, die zu klein geworden sind oder nicht mehr benötigt werden. Entsprechende Kluften oder Pullover können bei Stefan nach der Wölflingsstunde (freitags 19:00 Uhr) im Pfarrheim abgegeben werden. Der Stamm erwirbt die gebrauchten Kluften und Pullover für 5,00 €. Diese Kleidungsstücke werden zur o.g. Uhrzeit auch wieder kostengünstig veräußert.

Sommerlager 2014

DPSG_Gruppe_HerdringenDer Pfadfinderstamm St. Antonius Herdringen verbrachte das diesjährige Zeltlager in der Normandie. Mit 33 Kindern und Jugendlichen, sowie ihren 15 Betreuern ging es zur 800km entfernten französischen Nordküste, nahe Bayeux. In den 9 Tagen standen vor allem das Kennenlernen der Region, ihrer Geschichte und die internationale Begegnung im Vordergrund.

Beim Tagesausflug zum Fischerort Port-en-Bessin wurden große Jakobsmuscheln gesammelt und ein original französischer Crepe verspeist. Drei Tage des Lagers standen im Zeichen des Hikes. Dabei wurde in den Alterstufen die Region zu Fuß kennengelernt. An geschichtsträchtigen Küstenregionen, wie den Landungsabschnitten der Alliierten (Omaha Beach, Juno Beach), waren noch vorhandene Bunkeranlagen und Landungsbrücken aus den Kriegszeiten zu sehen. Vorbei an kleinen normannischen Städtchen wurde abends stets ein Zeltplatz zum Übernachten gefunden. Vor allem die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Franzosen bleibt den jungen Pfadfindern in Erinnerung.

Die Rückfahrt wurde dabei noch für einen Umweg über die Hauptstadt Paris genutzt. Alle Sehenswürdigkeiten entlang der Seine (Arc de Triomphe, Louvre und Notre Dame) und zurück mit dem Boot waren bei diesem Tagesauflug möglich. Mit dem abends hell erleuchteten Eiffelturm endete die „Tour de France“ der Herdringer Pfadfinder. Die Herdringer bedanken sich bei allen Unterstützern, die mit Sach-oder Finanzspenden diese Fahrt ermöglicht haben!